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Samsung Galaxy S27 Ultra: Release, Kamera, Akku – alle Leaks im Überblick

Autorenbild: Lukas Hackbarth
Lukas Hackbarth
7. Sept.
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Generische symbolische KI-Konzeptgrafik zu Samsung Galaxy S27 Ultra: Release, Kamera, Akku – alle Leaks im Überblick ohne abgebildete Herstellerprodukte
KI-Konzeptillustration; keine offizielle Herstelleraufnahme oder Produktabbildung.


Beim Samsung Galaxy S27 Ultra zeichnet sich deutlich früher als üblich ab, wohin die Reise gehen könnte. Samsung hat sein nächstes Ultra-Smartphone zwar noch nicht offiziell angekündigt. Mehrere Berichte aus der Zulieferindustrie, Zertifizierungseinträge und Leaks liefern inzwischen aber ein relativ konsistentes Bild.



Besonders interessant: Samsung könnte das Kamerasystem erstmals seit Jahren grundlegend umbauen. Gleichzeitig verdichten sich Hinweise auf einen größeren Akku, ein neues Rückseitendesign und möglicherweise sogar eine Rückkehr von Exynos in das Ultra-Modell.


Galaxy S27 Ultra Release: Wann ist das Erscheinungsdatum?


Samsung hat bislang keinen offiziellen Vorstellungstermin für das Galaxy S27 Ultra genannt. Ein Marktstart Anfang 2027 gilt aber weiterhin als wahrscheinlich.


Interessant sind die vergleichsweise frühen Zertifizierungen der neuen Modellreihe. Die Galaxy-S27-Modelle sind bereits bei der chinesischen 3C-Behörde aufgetaucht. Beim Galaxy S25 erfolgte eine vergleichbare Zertifizierung ebenfalls bereits im September, bevor Samsung die Serie im Januar vorstellte. Das könnte darauf hindeuten, dass Samsung 2027 wieder zu einem früheren Zeitplan zurückkehrt.


Ein Unpacked-Event im Januar oder Februar 2027 erscheint deshalb derzeit am plausibelsten. Ein konkreter Termin lässt sich aus den Zertifizierungen allerdings nicht ableiten.

Für Deutschland ist bislang kein separater Veröffentlichungstermin bekannt. Üblicherweise bringt Samsung seine Galaxy-S-Flaggschiffe hierzulande zeitnah zum internationalen Marktstart auf den Markt. Solange Samsung die S27-Serie nicht offiziell angekündigt hat, bleibt aber auch der deutsche Verkaufsstart offen.





Design: Samsung dürfte die Ultra-Linie weiterentwickeln


Beim Design zeichnet sich bislang eher eine Evolution als ein kompletter Neustart ab. Erste auf angeblichen CAD-Daten basierende Renderbilder zeigen das Galaxy S27 Ultra weiterhin mit einem kantigen Grunddesign, die Ecken sollen allerdings etwas stärker abgerundet werden.


Auch auf der Rückseite könnte Samsung Änderungen vornehmen. Aktuelle CAD-basierte Render zeigen eine überarbeitete Kameraanordnung, die sich optisch stärker von der bisherigen Lösung absetzen könnte. Noch handelt es sich dabei allerdings nicht um offizielle Produktbilder von Samsung.


Insgesamt dürfte Samsung die bekannte Ultra-Form beibehalten und vor allem Details verändern. Belastbare Angaben zu Abmessungen, Gewicht, Materialien oder den verfügbaren Farben gibt es bislang noch nicht.



Kamera: Eine Linse weniger könnte trotzdem ein Upgrade sein


Bei der Kamera könnte Samsung einen ungewöhnlichen Schritt gehen: weniger Kameras statt mehr. Ein Bericht der koreanischen Fachpublikation ETNews nennt für das Galaxy S27 Ultra nur noch drei Rückkameras. Die bisherige separate 3x-Telekamera soll demnach wegfallen. Vorgesehen seien stattdessen eine hochauflösende Hauptkamera, eine Ultraweitwinkelkamera und eine stärkere Telekamera.


Die wahrscheinlichste Grundstruktur sieht momentan so aus:


  • Hauptkamera: sehr hohe Auflösung, voraussichtlich weiterhin etwa 200 MP

  • Ultraweitwinkel: 50 MP

  • Telekamera: 50 MP, Sony-Sensor und voraussichtlich 5-facher optischer Zoom

  • Frontkamera: möglicherweise neu mit 16 MP und Autofokus

  • Separate 3x-Telekamera: könnte entfallen


Bei der Telekamera gab es zuletzt widersprüchliche Angaben. Zwischenzeitlich war von Tests mit einer neuen 50-MP-Kamera und etwa vierfachem optischem Zoom die Rede. Neuere Hinweise sprechen inzwischen jedoch wieder deutlicher für eine 50-MP-Telekamera mit 5-fachem optischem Zoom. Roland Quandt nennt dabei zusätzlich einen Sony-Sensor. Auch der bekannte Samsung-Leaker Ice Universe widerspricht dem 4x-Gerücht und geht weiterhin von einer 5x-Periskopkamera aus. Noch offen ist, ob Samsung die bisherige separate 3x-Telekamera tatsächlich streicht.


Auch bei der Frontkamera könnte Samsung nachlegen. Nach den aktuellen Angaben von Roland Quandt soll die Auflösung von bislang 12 auf 16 MP steigen. Autofokus wäre dagegen keine Neuerung, denn diesen bietet bereits die Frontkamera des Galaxy S26 Ultra. Ob der neue Sensor darüber hinaus beispielsweise größer ausfällt oder weitere technische Verbesserungen bietet, ist bislang nicht bekannt.


Auch bei anderen kommenden Android-Flaggschiffen zeichnet sich ein starker Kamera-Fokus ab. So könnte etwa das OPPO Find X10 Pro Max mit einem besonders aufwendigen Kamerasystem antreten.


Was bedeutet der Wegfall der 3x-Kamera?


Eine Kamera weniger muss deshalb nicht automatisch schlechtere Fotos bedeuten. Bei einer hochauflösenden Hauptkamera lassen sich Zwischenstufen teilweise über Sensor-Crop abdecken. Entscheidend wird sein, ob Samsung die Lücke zwischen Haupt- und Telekamera sauber schließen kann.


Auch bei der Bildverarbeitung könnte Samsung nachlegen. Ein aktueller Leak spricht von überarbeiteten Versionen von Samsung Log und APV, einem größeren Dynamikumfang sowie einer wärmeren und natürlicheren Farbabstimmung bei Fotos. Die Angaben stammen allerdings aus einer bislang weniger etablierten Leak-Quelle und sollten entsprechend vorsichtig bewertet werden.


Variable Blende?


Zeitweise galt eine variable Blende als eines der möglichen Kamera-Highlights des Galaxy S27 Ultra. Samsung hatte eine solche Technik bereits bei älteren Galaxy-S-Modellen eingesetzt.


Mittlerweile sprechen neuere Berichte jedoch dagegen. Samsung soll die Rückkehr der variablen Blende untersucht, die Pläne wegen Kosten, zusätzlichem Platzbedarf und vergleichsweise geringem Nutzen aber wieder verworfen haben.


Die variable Blende gehört damit derzeit zu den weniger wahrscheinlichen Neuerungen des Galaxy S27 Ultra. Sollten sich die Hinweise erneut verdichten, könnte das Thema später wieder relevant werden.


Der jüngste Stand spricht wieder für 50 MP und 5-fachen optischen Zoom – nicht für die zwischenzeitlich kolportierte 4x-Lösung.

Größerer Akku: Rund 5.700 mAh werden wahrscheinlicher


Beim Akku zeichnet sich inzwischen eines der interessantesten Upgrades des Galaxy S27 Ultra ab. Neue Zertifizierungsdaten nennen für den Akku eine Nennkapazität von 5.534 mAh. Daraus dürfte eine typische, von Samsung beworbene Kapazität von rund 5.700 mAh resultieren. Zum Vergleich: Das Galaxy S26 Ultra kommt auf 5.000 mAh.


Damit würde Samsung die lange Zeit praktisch festgeschriebene 5.000-mAh-Grenze seiner Ultra-Modelle erstmals deutlich überschreiten. Noch nicht bestätigt ist allerdings, welche Akkutechnik Samsung dafür verwendet. Berichte über den Einsatz einer Silizium-Kohlenstoff-Technologie gibt es weiterhin, sie sollte derzeit aber nicht als gesichert gelten.


Auch bei der Ladeleistung gibt es inzwischen konkretere Hinweise. Die chinesische 3C-Zertifizierung weist für das Galaxy S27 Ultra eine maximale kabelgebundene Ladeleistung von 60 Watt aus. Damit würde Samsung gegenüber dem Galaxy S26 Ultra bei der maximalen Ladeleistung nicht weiter zulegen. Wie schnell der größere Akku in der Praxis vollständig geladen werden kann, lässt sich daraus allerdings noch nicht ableiten.


Im Vergleich zu chinesischen Konkurrenten bleibt Samsung damit allerdings weiterhin zurückhaltend: Beim OnePlus 16 stehen derzeit sogar rund 9.000 mAh im Raum.


5.700 mAh wären für Samsung ein spürbarer Schritt nach vorn – im Vergleich zu chinesischen Konkurrenten aber weiterhin eher konservativ.

Laden mit 60 Watt zeichnet sich bereits ab


Beim kabelgebundenen Laden ist die Informationslage konkreter. Mutmaßliche Samsung-Geräte mit den Modellnummern SM-S9570 und SM-S9580, die Galaxy S27 Pro und Galaxy S27 Ultra zugeordnet werden, sind in der chinesischen 3C-Datenbank aufgetaucht. Die Einträge deuten auf 60 Watt kabelgebundenes Laden beim Ultra hin.


Damit würde Samsung beim S27 Ultra offenbar nicht noch einmal deutlich nachlegen, sondern das bereits beim Vorgänger eingeführte höhere Ladetempo beibehalten.

Spannender könnte deshalb das kabellose Laden werden. Sollten sich die Hinweise auf integrierte Qi2-Magnete bestätigen, könnten magnetische Ladegeräte und Zubehör erstmals direkt am Galaxy S27 Ultra halten, ohne dass dafür eine spezielle Magnethülle nötig wäre.


Snapdragon oder Exynos? Beim Galaxy S27 Ultra ist wieder beides möglich


Beim Prozessor zeichnet sich eine überraschende Entwicklung ab. Lange galt der nächste High-End-Chip von Qualcomm als praktisch gesetzt für das Galaxy S27 Ultra. Inzwischen gibt es jedoch konkrete Hinweise darauf, dass Samsung erstmals seit dem Galaxy S22 Ultra wieder eine Exynos-Version seines Ultra-Modells vorbereitet.


Nach einem Bericht des südkoreanischen Mediums MoneyToday soll Samsung bereits Mainboards für eine Variante des Galaxy S27 Ultra mit dem Exynos 2700 bestellt haben. Parallel wird weiterhin eine Version mit Qualcomms kommendem Snapdragon-Topmodell entwickelt. Samsung könnte das Galaxy S27 Ultra damit je nach Region mit unterschiedlichen Prozessoren anbieten.


Der Exynos 2700 selbst ist keine reine Erfindung der Gerüchteküche mehr: Samsung hat die Entwicklung des Chips bereits offiziell bestätigt und angekündigt, ihn für künftige Top-Smartphones vorzubereiten. Gefertigt werden soll er voraussichtlich in Samsungs weiterentwickeltem 2-nm-Verfahren.


Welche Variante in Deutschland erscheint, ist derzeit noch offen. Berichte deuten zwar auf einen breiteren Einsatz des Exynos 2700 in internationalen Märkten hin, eine bestätigte regionale Zuordnung für das Galaxy S27 Ultra gibt es bislang aber nicht. Für die deutsche Version sollte deshalb aktuell weder Snapdragon noch Exynos als gesetzt gelten.


Gleichzeitig wächst die Konkurrenz im Premiumsegment: Auch das HONOR Magic 9 Pro soll mit einer neuen Snapdragon-Generation und umfangreichen Kamera-Upgrades erscheinen.


Speicher: Bis zu 16 GB RAM und 1 TB?


Auch bei RAM und Speicher gibt es inzwischen erste konkrete Hinweise. Demnach soll das Galaxy S27 Ultra in drei Varianten erscheinen: 12 GB + 256 GB, 12 GB + 512 GB sowie 16 GB + 1 TB. Für zumindest Teile der Modellreihe sind außerdem der schnellere LPDDR6-Arbeitsspeicher und UFS 5.1 im Gespräch. Bestätigt hat Samsung diese Konfigurationen bislang nicht.


Privacy Display und S Pen: Das zeichnet sich beim S27 Ultra ab


Beim Display verdichten sich die Hinweise auf ein größeres Upgrade. Laut einem Bericht des südkoreanischen Branchenmediums ETNews soll das Galaxy S27 Ultra auf Samsungs neues M16-OLED-Material setzen. Gegenüber der bislang verwendeten Panelgeneration verspricht die neue Technik unter anderem eine höhere Effizienz, bessere Farbdarstellung und eine längere Lebensdauer. Auch eine höhere Spitzenhelligkeit ist grundsätzlich möglich – konkrete Helligkeitswerte für das Galaxy S27 Ultra sind bislang allerdings nicht bestätigt.


Zusätzlich soll Samsung erneut auf Color Filter-on-Encapsulation (COE) und die bereits vom Galaxy S26 Ultra bekannte Privacy-Display-Technologie setzen. Sie schränkt den seitlichen Einblick auf das Display ein. Die Displaydiagonale soll weiterhin bei rund 6,9 Zoll liegen; aktuell werden 6,89 Zoll genannt.


Das Privacy Display wurde erstmals mit dem Galaxy S26 Ultra eingeführt. Es kann den Betrachtungswinkel des Bildschirms auf Wunsch einschränken, sodass Inhalte von der Seite deutlich schlechter oder nahezu gar nicht mehr erkennbar sind.


Neu ist vor allem Samsungs geplante Ausweitung: Nach aktuellem Stand sollen Galaxy S27 Ultra und Galaxy S27 Pro die Technik erhalten, während Galaxy S27 und S27+ offenbar darauf verzichten müssen. Offiziell bestätigt hat Samsung die S27-Ausstattung bislang allerdings nicht.


Beim S Pen sieht die Situation klarer aus. Aktuelle Design-Leaks zeigen weiterhin einen integrierten Einschub im Gehäuse. Damit spricht momentan wenig dafür, dass Samsung den Stift beim Ultra abschafft.


Preis: Wird das Galaxy S27 Ultra teurer?


Zum Preis des Galaxy S27 Ultra gibt es bislang keinen belastbaren Leak. Samsung selbst hat ebenfalls noch keine Preise für die kommende Generation genannt. Aktuelle Berichte weisen darauf hin, dass konkrete Preisangaben zum S27 Ultra derzeit lediglich Schätzungen sind.


Eine Preiserhöhung ist dennoch nicht ausgeschlossen. Als mögliche Kostentreiber gelten unter anderem teurere High-End-Prozessoren und Speicherkomponenten.

Daraus lässt sich derzeit aber kein seriöser Europreis für das Galaxy S27 Ultra ableiten.


Für Deutschland würde ich deshalb vorerst mit dem Preisniveau des Galaxy S26 Ultra als Orientierung arbeiten und konkrete Prognosen klar als solche kennzeichnen. Sobald erste Händlerdaten, regulatorische Dokumente oder belastbare Informationen zu den europäischen Preisen auftauchen, lässt sich diese Einschätzung aktualisieren.


Lohnt es sich, auf das Galaxy S27 Ultra zu warten?


Das hängt stärker als üblich davon ab, welche der derzeitigen Entwicklungen tatsächlich in der Serienversion landen. Wer bereits ein aktuelles Galaxy Ultra besitzt, sollte vor allem drei Punkte beobachten: Kamera, Akku und Prozessor.


Der mögliche größere Akku wäre im Alltag wahrscheinlich relevanter als viele kleinere jährliche Hardware-Upgrades. Beim Kamerasystem wird dagegen entscheidend sein, ob Samsung durch den Wegfall einer Telekamera tatsächlich eine bessere und konsistentere Lösung erreicht.


Und sollte das Galaxy S27 Ultra in Europa erstmals wieder mit einem Exynos-Chip erscheinen, dürfte auch dessen Effizienz ein entscheidender Punkt für einen späteren Vergleich mit dem Vorgänger werden. Für einen Kaufentscheid ist es momentan noch zu früh. Die bisherigen Leaks deuten allerdings darauf hin, dass das S27 Ultra mehr als nur ein kleines Jahresupdate werden könnte.

Fazit: Beim Galaxy S27 Ultra könnte sich ungewöhnlich viel ändern


Samsung scheint beim Galaxy S27 Ultra gleich mehrere langjährige Konstanten infrage zu stellen. Die charakteristischen einzelnen Kameraringe könnten einem neuen Kamera-Plateau weichen. Gleichzeitig dürfte eine der bisher vier Kameras verschwinden. Ein größerer Akku wird zunehmend wahrscheinlich und auch bei der Prozessorstrategie könnte Samsung mit einer Exynos-Version neue Wege gehen.


Beim Galaxy S27 Ultra verdichten sich viele Details bereits – offiziell vorgestellt hat Samsung das Smartphone aber noch nicht.

Besonders belastbar sind derzeit die Hinweise auf drei Rückkameras, das neue Kameradesign und 60-Watt-Laden. Auch ein Akku mit rund 5.700 mAh wird durch regulatorische Einträge inzwischen deutlich konkreter. Bei der Telekamera spricht die jüngere Gerüchtelage wieder für 50 MP mit 5-fachem optischem Zoom. Größere Unsicherheit besteht dagegen weiterhin bei der regionalen Chipverteilung und der Frage, ob die separate 3x-Telekamera tatsächlich entfällt.




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