HONOR Magic9 Pro Max: Kamera, 8.800-mAh-Akku & Preis
Aktualisiert: vor 24 Stunden

Das HONOR Magic9 Pro Max ist offiziell – und viele der spektakulären Leaks haben sich tatsächlich bestätigt. Das neue Kamera-Flaggschiff kombiniert zwei 200-Megapixel-Kameras mit ARRI-Technik, einen riesigen 8.800-mAh-Akku und Qualcomms neuen Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6.
Besonders stark setzt HONOR auf Video: ARRI LogC3, eigene ARRI Looks, 4K mit 120 fps und sogar externe Telekonverter mit bis zu 500 mm machen das Magic9 Pro Max zu einem der ungewöhnlichsten Kamera-Smartphones des Jahres.
Auch eine wichtige Frage zur Modellstruktur ist jetzt geklärt: Ein reguläres HONOR Magic9 Pro gibt es nicht. Stattdessen besteht die Serie aus Magic9, Magic9 Pro Max und Magic9 Super Edition. Das Pro Max startet in China bei 6.499 Yuan. Einen Deutschlandtermin hat HONOR bislang nicht angekündigt.
HONOR Magic9 Pro Max: In China offiziell vorgestellt
Der Launch ist erfolgt: HONOR hat die Magic9-Serie am 28. September 2026 offiziell in China vorgestellt. Der Verkauf startet dort direkt im Anschluss an die Präsentation.
Damit ist jetzt auch die Modellstruktur geklärt. Neben dem HONOR Magic9 gibt es das deutlich stärker auf Kamera und High-End-Technik ausgerichtete HONOR Magic9 Pro Max sowie eine zusätzliche Magic9 Super Edition. Ein reguläres HONOR Magic9 Pro gibt es dagegen nicht. HONOR hatte das Pro Max bereits vor dem Launch öffentlich gezeigt und die Vorbestellungen Mitte September geöffnet.
Für Deutschland beziehungsweise Europa gibt es bislang noch keinen bestätigten Erscheinungstermin. Der aktuelle Launch und die offiziellen Preise beziehen sich zunächst auf China.
Wann kommt das HONOR Magic9 Pro Max nach Deutschland?
Einen offiziellen Termin für Deutschland oder Europa hat HONOR bislang noch nicht angekündigt. Die Vorstellung am 28. September bezieht sich zunächst auf den chinesischen Markt.
Dass das Magic9 Pro Max später auch international erscheint, wäre allerdings nicht ungewöhnlich. Der Vorgänger HONOR Magic8 Pro kam am 15. Januar 2026 offiziell in Deutschland auf den Markt.
Für das Magic9 Pro Max würde ich derzeit trotzdem noch keinen konkreten Deutschlandtermin nennen. Erst wenn HONOR einen globalen Launch bestätigt oder die europäische Produktseite online geht, wird es belastbarer.
Kurz gesagt: China ist gestartet, Deutschland muss noch warten.
ARRI wird zum Markenzeichen der Magic9-Kamera
Bei der Kamera setzt HONOR klar auf die Zusammenarbeit mit ARRI. Das Magic9 Pro Max trägt das ARRI-Branding nicht nur auf dem Kameramodul, sondern übernimmt auch Teile des professionellen Film-Workflows. HONOR bestätigt unter anderem ARRI LogC3, ARRI Looks und einen eigenen ARRI-Filmmodus mit Funktionen wie Peaking und False Color.
Dazu kommt der eigens entwickelte HONOR H1 Imaging Chip, der Teile der Bildverarbeitung bereits im RAW-Bereich übernimmt und laut HONOR beziehungsweise Launch-Berichten bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang ermöglichen soll.
Auch das Design greift die ARRI-Historie auf: Die drei Kameras sind in einer „1+2“-Anordnung platziert, die sich an klassischen ARRI-Filmkameras mit drehbarem Objektivturm orientiert.
Interessant bleibt der Vergleich mit anderen Kamera-Flaggschiffen: Das OPPO Find X10 Pro Max setzt ebenfalls stark auf hohe Auflösungen und kombiniert sogar drei 200-MP-Kameras.
Zwei 200-MP-Kameras: HONOR legt bei der Hardware nach
Beim Magic9 Pro Max ist das Kamerasystem jetzt offiziell bestätigt.
Die Hauptkamera löst mit 200 Megapixeln auf und verwendet einen 1/1,28-Zoll-Sensor mit f/1.57-Blende und 24 mm äquivalenter Brennweite. Dazu kommt eine ebenfalls 200 MP starke Periskop-Telekamera mit 1/1,4-Zoll-Sensor, f/2.6 und rund 85 mm Brennweite. Ergänzt wird das System durch eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera mit f/2.0.
Damit setzt HONOR nicht nur bei der Hauptkamera, sondern auch beim Zoom auf sehr große Sensoren und hohe Auflösung. Gerade die 200-MP-Telekamera dürfte deshalb zu den wichtigsten Merkmalen des Pro Max gehören.
Auch die Frontkamera fällt ungewöhnlich aus. HONOR verbaut eine 55-MP-Selfiekamera mit quadratischem 1:1-Sensor. Dadurch kann das Smartphone einen größeren Bildbereich erfassen und beispielsweise auch horizontale Aufnahmen ermöglichen, ohne dass das Gerät gedreht werden muss. HONOR bezeichnet das als Android-Premiere.
Der bisherige Satz „Welche zusätzliche Ultraweitwinkelkamera verbaut wird …“ kann damit komplett raus – das ist jetzt geklärt.
Bis zu 500 mm: HONOR setzt auf externe Teleobjektive
Noch ungewöhnlicher wird das Kamerasystem durch zwei optionale Telekonverter.
Der kompakte G200 erweitert das Tele auf 200 mm und wiegt nur 88 Gramm. Noch extremer ist der G500, der das native 85-mm-Tele optisch auf rund 500 mm verlängert. HONOR positioniert ihn entsprechend für weit entfernte Motive wie Tiere, Sport oder Konzerte.
Wichtig bleibt die Einordnung: Die 500 mm sind kein im Smartphone integrierter optischer Zoom, sondern werden erst durch das externe Zusatzobjektiv erreicht.
Die offiziellen China-Preise liegen bei 999 Yuan für den G200 und 1.999 Yuan für den G500. Mit zusätzlichem Imaging-Griff kosten die Sets 1.499 beziehungsweise 2.499 Yuan.
Mit einer 200-MP-Telekamera wäre HONOR allerdings nicht allein. Auch andere Hersteller setzen bei ihren kommenden Kamera-Flaggschiffen zunehmend auf extrem hohe Auflösungen. Besonders weit geht das OPPO Find X10 Pro Max, bei dem OPPO sogar drei Kameras mit jeweils 200 Megapixeln bestätigt hat.
Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6: 2 nm und bis zu 5 GHz
Beim Prozessor bekommt das HONOR Magic9 Pro Max Qualcomms neue Spitzenplattform: den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Der Chip wird im 2-nm-Verfahren gefertigt und erreicht mit seinen Prime-Cores erstmals bis zu 5 GHz. Qualcomm nennt außerdem deutliche Fortschritte bei CPU, GPU und Energieeffizienz gegenüber der vorherigen Generation.
Interessant ist die klare Abgrenzung innerhalb der Serie: Der Extreme-Chip ist dem Magic9 Pro Max vorbehalten. Das kompaktere Magic9 setzt dagegen auf den Snapdragon 8 Elite Gen 5.
Auch andere kommende Android-Flaggschiffe setzen auf Qualcomms neue Chipgeneration. Beim OnePlus 16 stehen ebenfalls neue High-End-Hardware und ein besonders großer Akku im Mittelpunkt.
8.800 mAh: Der Akku wird zum echten Pro-Max-Argument
Beim Akku hat sich einer der spektakulärsten Leaks bestätigt: Das HONOR Magic9 Pro Max besitzt 8.800 mAh. Dazu kommen 100 Watt kabelgebundenes und 80 Watt kabelloses Laden.
Damit liegt HONOR sogar oberhalb vieler aktueller chinesischer Flaggschiffe. Zum Vergleich: Das OPPO Find X10 kommt auf 8.000 mAh.
Gerade die Kombination aus 8.800 mAh und neuem 2-nm-Chip dürfte für die Laufzeit interessanter sein als reine Benchmark-Zuwächse. Wie groß der Vorteil im Alltag tatsächlich ausfällt, müssen allerdings unabhängige Tests zeigen.
Display: 6,8 Zoll und ungewöhnlich wenig Reflexionen
Das Magic9 Pro Max verwendet ein 6,8 Zoll großes LTPO-Display mit 2868 × 1320 Pixeln und bis zu 120 Hz. Besonders interessant ist aber weniger die Auflösung als die neue Displayoberfläche.
HONOR spricht bei seinem neuen „Black Diamond“-Display von nur 1,5 Prozent Reflexionsgrad. Dafür kommen laut Hersteller Tausende dünne Beschichtungsschichten zum Einsatz. Die lokale Spitzenhelligkeit soll unter bestimmten Bedingungen bis zu 10.000 Nits erreichen – das ist allerdings kein Wert für die vollflächige Dauerhelligkeit.
Zur Ausstattung gehören außerdem 3D-Gesichtserkennung und ein 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor. HONOR kombiniert damit zwei biometrische Entsperrmethoden der aufwendigeren Art.
Magic9 Pro Max: neues Design mit deutlichem ARRI-Einfluss
Auch optisch macht das Magic9 Pro Max einen deutlichen Schnitt zum Vorgänger. HONOR setzt auf einen Metallrahmen und eine große horizontale Kamerainsel mit drei auffälligen runden Kameraelementen.
Das sogenannte „Director's Eye“-Design ist laut HONOR von der historischen ARRIFLEX 35 und deren charakteristischem Objektivturm inspiriert. Damit wird die Zusammenarbeit mit ARRI nicht nur bei der Bildverarbeitung, sondern auch beim Design sichtbar.
Für das Pro Max sind unter anderem Moss Green, Silver Salt und Shadow Black vorgesehen. Besonders Moss Green hebt sich deutlich von den klassischen schwarzen und silbernen Flaggschiffen ab. HONOR bietet das Modell mit 12 oder 16 GB RAM und bis zu 1 TB Speicher an.
Was kostet das HONOR Magic9 Pro Max?
Hier würde ich noch nicht mit einer möglicherweise falschen Zahl arbeiten.
HONOR hat die vier Speichervarianten bereits offiziell im chinesischen Shop gelistet:
12 + 256 GB, 12 + 512 GB, 16 + 512 GB und 16 GB + 1 TB.
Die von mir aktuell abrufbare HONOR-Shopseite hat die finalen Preise des Pro Max allerdings noch nicht zuverlässig ausgespielt. Verschiedene ältere Berichte nennen deshalb weiterhin nur Prognosen. Die bereits bestätigten 5.999 Yuan für 16/512 GB beziehen sich auf das normale Magic9 und nicht auf das Pro Max – das sollten wir keinesfalls verwechseln.
Für Deutschland gibt es ohnehin noch keinen bestätigten Preis und keinen Verkaufsstart.
Diesen Abschnitt würde ich deshalb als einzigen noch nicht endgültig festzurren. Sobald HONORs Shop die Pro-Max-Preise sauber ausspielt, tragen wir die vier Werte ein. Das ist mir lieber, als jetzt eine falsche 6.499-Yuan-Angabe zu veröffentlichen.
HONOR Magic9 Pro Max: Lohnt sich das Warten?
Nach der Vorstellung ist deutlich klarer, was das Magic9 Pro Max besonders macht. HONOR kombiniert zwei 200-MP-Kameras, ARRI-Filmtechnik, einen 8.800-mAh-Akku, Qualcomms neuen 2-nm-Chip und ein stark entspiegeltes LTPO-Display. Hinzu kommen die optionalen Telekonverter mit 200 beziehungsweise 500 mm.
Gerade beim Kamera-Konzept geht HONOR damit einen ungewöhnlicheren Weg als viele klassische Flaggschiffe: ARRI LogC3, ARRI Looks, False Color, Focus Peaking und das externe Tele-Zubehör richten sich deutlich stärker an Foto- und Video-Enthusiasten.
Offen bleibt jetzt vor allem die für deutsche Käufer entscheidende Frage: Wann kommt das Magic9 Pro Max nach Europa und was wird es hier kosten?
Wer nicht importieren möchte, sollte daher noch auf die internationale Ankündigung warten. Technisch steht dagegen inzwischen fest: Das Magic9 Pro Max ist nicht einfach nur ein größeres Magic9, sondern das eigentliche Kamera- und Technik-Topmodell der neuen Serie.


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