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Google Search Console 2026: Google Lens und Circle to Search jetzt auswerten

Autorenbild: Lukas Hackbarth
Lukas Hackbarth
vor 16 Stunden
3 Min. Lesezeit

Google macht sichtbar, wie Menschen mit Bildern suchen: Seit dem 24. September 2026 führt die Search Console einen eigenen Suchtyp für multimodale Websuchen ein. Dazu gehören Google Lens, Circle to Search, hochgeladene Bilder und die Bildersuche per Chrome-Kontextmenü. Wir zeigen, wo du die Daten findest, was du damit anfangen kannst und warum das nicht dasselbe wie die klassische Google-Bildersuche ist.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Was ist neu an der Search Console?

Bisher betrachteten viele Website-Betreiber hauptsächlich Textsuchanfragen und den separaten Reiter für Google Bilder. Mit dem neuen Filter „Web: multimodal“ lassen sich nun bildgestützte Suchen in den Leistungsberichten gesondert betrachten. Google hat die Einführung am 24. September angekündigt und rollt die Funktion weltweit aus. Ob du tatsächlich Werte siehst, hängt unter anderem davon ab, ob deine Seiten über solche Suchen gefunden wurden.

 

 

Google nennt vier Beispiele: Lens-Suchen mit der Smartphone-Kamera, Circle to Search auf Android, Bilder, die Nutzer direkt in die Suche hochladen, und die Funktion „Dieses Bild suchen“ in Chrome. Die neue Aufschlüsselung steht sowohl im Leistungsbericht zu Suchergebnissen als auch im Bericht zu generativen KI-Funktionen zur Verfügung. Google beschreibt das Update im offiziellen Search-Central-Blog.

 

 

Hochformat-Infografik: Google Lens, Circle to Search, Bild-Uploads und Chrome-Bildsuche mit den drei Schritten zum multimodalen Suchfilter; Mit KI visualisiert.

 

 

Anleitung: So findest du deine Daten

1. Öffne den Leistungsbericht

Öffne die Google Search Console, wähle deine Website-Property und rufe den Leistungsbericht für Google-Suchergebnisse auf. Überprüfe zunächst den Zeitraum. Bei frisch eingeführten Suchtypen sind sehr kurze Vergleichszeiträume häufig wenig aussagekräftig.

 

 

2. Wähle den Suchtyp „Web: multimodal“

Öffne den Filter für den Suchtyp und wähle „Web: multimodal“, soweit die Option in deiner Property bereits angezeigt wird. Dieser Filter ist ausdrücklich für Websuchen gedacht, bei denen ein Bild Bestandteil der Anfrage ist. Der ältere Suchtyp „Bild“ ist eine andere Auswertung.

 

 

3. Vergleiche Seiten und Entwicklung

Betrachte zunächst, welche Seiten überhaupt Daten liefern, und vergleiche anschließend vergleichbare Zeiträume. Prüfe, ob informative Produktfotos, verständliche Anleitungen oder passende Infografiken mit Sichtbarkeit zusammenfallen. Das ist ein Ansatzpunkt für weitere Analysen, aber noch kein Beleg dafür, dass ein bestimmter Bildstil besser rankt.

 

 

 

Neue Infografik: Vier Schritte zur Auswertung visueller Suchen in Google Search Console – Leistung öffnen, Web multimodal wählen, Seiten vergleichen, Bildoptimierung prüfen. Mit KI visualisiert.

 

 

Multimodale Websuche, Google Bilder und KI-Suche: die Unterschiede

Web: multimodal erfasst laut Google die bildgestützte Websuche, etwa über Lens oder Circle to Search. Der gesonderte Suchtyp Bild betrifft dagegen Ergebnisse aus dem Google-Bilder-Tab. Diese beiden Bereiche solltest du für einen sinnvollen Vergleich getrennt betrachten.

 

 

 

Auch beim generativen KI-Bericht gibt es inzwischen einen multimodalen Filter. Dieser Bericht ist aber keine komplette Auswertung sämtlicher KI-Besuche: Google beschreibt dort vor allem Impressionen und die Sichtbarkeit der eigenen URLs in KI-Funktionen. Klassische Klickzahlen und die dort angebotenen Dimensionen dürfen deshalb nicht einfach mit der normalen Web-Performance gleichgesetzt werden. Die offiziellen Definitionen erläutert die Search-Console-Hilfe.

 

 

Fünf konkrete SEO-Maßnahmen für die visuelle Suche

  • Verwende Bilder, die den Inhalt tatsächlich erklären, statt austauschbare Dekorationen. Das hilft Lesern unabhängig von einer möglichen Platzierung.

  • Setze kurze, aussagekräftige Dateinamen und beschreibende Alt-Texte. Der Alt-Text soll das Bild für Menschen verständlich beschreiben – nicht nur Keywords aneinanderreihen.

  • Platziere Bild, Zwischenüberschrift und erklärenden Text thematisch nah beieinander, damit klar ist, was die Grafik zeigt.

  • Prüfe Darstellung und Ladezeit auf dem Smartphone. Große Bilder sollten hochwertig, zugleich aber technisch effizient eingebunden sein.

  • Bewerte Änderungen nicht allein anhand weniger Tage. Dokumentiere, welche Seiten du angepasst hast, und beobachte anschließend den passenden Suchtyp.

 

 

Diese Hinweise entsprechen den allgemeinen Google-Empfehlungen zur Bildoptimierung. Sie sind keine spezielle Rankingformel für Lens oder Circle to Search. Besonders wichtig: Auch technisch perfekte Bilder ersetzen keinen nützlichen Seiteninhalt.

 

 

Was bedeutet das für Content-Strategie und KI-Suche?

Für Redaktionen und Unternehmen wird die Auswertung nach Suchwegen interessanter: Wer ein Produkt mit der Kamera erkennt oder einen Bildschirmausschnitt markiert, sucht oft in einer anderen Situation als jemand, der einen langen Satz eintippt. Ein guter Artikel kann auf beide Situationen reagieren – mit präziser Antwort, gut lesbaren Vergleichsgrafiken und nachvollziehbaren Quellen.

 

 

Die neuen Search-Console-Daten können helfen, diese Hypothesen zu überprüfen. Sie garantieren aber weder zusätzlichen Traffic noch eine stärkere Präsenz in AI Overviews. Wie Inhalte für klassische und generative Suchoberflächen aufbereitet werden können, behandeln wir ausführlicher im Artikel SEO 2026: Mit AEO und GEO in der KI-Ära sichtbar bleiben.

 

 

Häufige Fragen

 

 

 

Quellen

 


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