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Fairbuds 2 für 119 Euro: Reparierbare Kopfhörer – jetzt kaufen oder warten?

Autorenbild: Lukas Hackbarth
Lukas Hackbarth
vor 16 Stunden
3 Min. Lesezeit

Fairbuds 2 für 119 Euro: Fairphone hat die nächste Generation seiner reparierbaren In-Ear-Kopfhörer angekündigt. Die vollständige Vorstellung ist für den 14. Oktober 2026 geplant. Bestätigt sind unter anderem sieben modulare Bauteile und die zusätzliche Unterstützung für den Bluetooth-Codec LDAC. Aber lohnt es sich überhaupt, auf das neue Modell zu warten, wenn die ursprünglichen Fairbuds bereits deutlich günstiger angeboten werden?

 

 

Wir vergleichen die bestätigten Informationen mit den bereits erhältlichen Fairbuds, erklären den tatsächlichen Vorteil austauschbarer Teile und zeigen, welche Angaben vor einer Kaufentscheidung noch fehlen.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

Fairbuds 2: Das ist zum 14. Oktober bekannt

 

Fairphone hat die geplante vollständige Vorstellung der Fairbuds 2 für den 14. Oktober 2026 genannt. Laut den gegenüber The Verge bestätigten Informationen soll der Europapreis bei 119 Euro liegen. Auch ein späterer US-Start für 119 Dollar ist vorgesehen. Wichtig: Ein Vorstellungstermin ist nicht automatisch ein bestätigter Versandtermin. The Verge berichtet über die Herstellerangaben.

 

 

Die zweite Generation soll sieben austauschbare und modulare Komponenten besitzen. Neu hinzu kommt LDAC, ein Bluetooth-Audiocodec, der bei geeigneten Abspielgeräten eine höhere Übertragungsrate erlaubt. Die vollständige Liste der Ersatzteile und ihre konkreten Preise für die zweite Generation sind bislang jedoch nicht veröffentlicht.

 

 

Fairbuds gegen Fairbuds 2: Welche Unterschiede stehen fest?

 

Das Wichtigste in Zahlen: Die Fairbuds kosteten zum Marktstart im Jahr 2024 noch 149 Euro. Der Hersteller nennt für die erste Generation aktuell 99 Euro. Bei Fairbuds 2 liegt der angekündigte Preis mit 119 Euro zwar unter dem ursprünglichen Startpreis, aber über dem jetzigen Angebot für den Vorgänger.

 

 

Eigene vertikale Infografik Fairbuds gegen Fairbuds 2: Preis, Audiocodecs, Reparaturmöglichkeiten und Verfügbarkeit mit Kennzeichnung bisher unbekannter Werte. Mit KI visualisiert.

 

 

 

Diese Werte fehlen noch: Wie die Fairbuds 2 im unabhängigen Klangtest abschneiden, welche ANC-Leistung sie bieten, wie lange ihre Akkus durchhalten und was einzelne Ersatzteile kosten, lässt sich vor der Vorstellung nicht verlässlich beurteilen. Diese Lücken sind für die tatsächliche Kaufentscheidung relevanter als eine längere Codec-Liste allein.

 

 

Warum die austauschbaren Akkus entscheidend sind

 

Bei True-Wireless-Kopfhörern lässt die Akkukapazität mit der Zeit nach. Die ersten Fairbuds erlauben laut Fairphone den Austausch der Batterien in beiden Ohrhörern und im Ladecase. Auch einzelne Kopfhörer und weitere Komponenten sind als Ersatzteile vorgesehen. Das kann Elektroschrott vermeiden und den Weiterbetrieb erleichtern – setzt aber voraus, dass die passenden Ersatzteile verfügbar und preislich sinnvoll sind.

 

 

Für die Fairbuds 2 hat Fairphone erneut sieben austauschbare Komponenten angekündigt. Welche Teile zum Start einzeln angeboten werden, wie aufwendig ein Austausch ist und ob Zubehör des Vorgängers passt, sollte erst anhand der endgültigen Produkt- und Ersatzteilseiten beurteilt werden. Das reparaturfreundliche Konzept ist daher ein konkretes Versprechen, aber noch kein getestetes Langzeiturteil.

 

 

LDAC: Wann bringt der neue Bluetooth-Codec etwas?

 

Die ursprünglichen Fairbuds unterstützen SBC und AAC. LDAC erlaubt unter passenden Voraussetzungen eine höhere Bluetooth-Audiodatenrate. Ob sich das hörbar auswirkt, hängt allerdings auch von Aufnahmequalität, Quellgerät, Verbindung, Lautsprechern und individueller Wahrnehmung ab. LDAC allein ist kein Beweis für besseren Klang.

 

 

Wer seine Kopfhörer vorwiegend mit einem Smartphone nutzt, sollte zuerst prüfen, ob das eigene Gerät LDAC tatsächlich unterstützt. Wer hauptsächlich Podcasts hört oder mit den bisherigen Fairbuds zufrieden ist, hat nicht zwingend einen Grund für ein Upgrade. Für Klang und aktive Geräuschunterdrückung der zweiten Generation fehlen ohnehin noch unabhängige Vergleichstests.

 

 

Jetzt Fairbuds kaufen oder auf die zweite Generation warten?

 

Die bisherigen Fairbuds sind bereits eine vollständige Option

 

Der Vorgänger bietet austauschbare Akkus, aktive Geräuschunterdrückung, Multipoint und laut Fairphone bis zu 26 Stunden Wiedergabe mit Ladebox. Auf der deutschen Herstellerseite sind die Fairbuds zum Recherchezeitpunkt für 99 Euro gelistet. Wer genau diese Funktionen benötigt und keinen Wert auf LDAC legt, kann schon heute ein konkretes Produkt mit bekannten technischen Daten vergleichen. Aktuelle Informationen stehen auf der Fairphone-Produktseite.

 

 

Bei diesen Anforderungen lohnt sich der Blick auf den 14. Oktober

 

Falls du neu kaufst und LDAC oder das überarbeitete Modell interessant findest, sind es nur noch wenige Tage bis zur geplanten Vorstellung. Dann lassen sich der endgültige Liefertermin, vollständige technische Daten, Ersatzteilpreise und erste aussagekräftige Tests berücksichtigen. Einen Kaufvorteil allein aus dem Ankündigungspreis abzuleiten, wäre derzeit voreilig.

 

 

Als Alternative im Apple-Ökosystem kannst du dir unseren Vergleich AirPods 5 gegen AirPods Pro 3 ansehen. Dort steht allerdings ein anderer Schwerpunkt im Vordergrund: Komfort und Ausstattung statt modularer Reparierbarkeit.

 

 

Welche Fragen zum Marktstart noch offen sind

 

Für eine belastbare Einordnung nach dem 14. Oktober sollten wir besonders auf diese Punkte achten: reale Laufzeit mit ANC, Verarbeitung und Sitz, Mikrofonqualität beim Telefonieren, App-Funktionen sowie die tatsächliche Verfügbarkeit und Kosten der Ersatzteile. Auch die Unterstützung von LDAC in typischen Smartphone-Kombinationen ist ein sinnvoller Testpunkt.

 

 

Häufige Fragen

 

 

 

Quellen

 


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