top of page

Vivo X500 Pro Max: Preis, Specs und Deutschland-Start

Autorenbild: Lukas Hackbarth
Lukas Hackbarth
21. Sept.
6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Symbolische Kameralinsen-Visualisierung zum Vivo X500 Pro Max: schwebende Optikelemente in Türkis auf dunklem Hintergrund, ohne echte Produktabbildung
Eigenständige generische KI-Konzeptgrafik. Keine offiziellen Produktaufnahmen.



Mit dem Vivo X500 Pro Max bringt Vivo ein neues Kamera-Flaggschiff auf den Markt – und diesmal geht es nicht nur um Fotos. Besonders bei Video legt der Hersteller kräftig nach: 4K mit 240 Bildern pro Sekunde, Log-Aufzeichnung, eine neue Hauptkamera und eine 200-MP-Telekamera sollen das X500 Pro Max deutlich stärker in Richtung professioneller Aufnahmefunktionen rücken.


Am 21. September 2026 wurde das Smartphone zusammen mit dem Vivo X500 und X500 Pro zunächst in China vorgestellt. Dort startet das Pro Max bei 6.999 Yuan. Einen offiziellen Termin oder Preis für Deutschland gibt es bislang nicht. Ein internationaler Start erscheint allerdings durchaus realistisch.


Hochkant-Infografik zum vivo X500 Pro Max ohne Produktbilder: 50-MP-Sony-LYTIA-L910-Hauptkamera mit LOFIC, 200-MP-Zeiss-APO-Tele mit optionalem 400-mm-Telekonverter, 4K mit 240 fps, 8.000 mAh, Dimensity 9600 Pro sowie 6,85-Zoll-2K-Display und China-Startpreis.



Vivo X500 Pro Max: Das Wichtigste in Kürze


Das Vivo X500 Pro Max bekommt ein 6,85 Zoll großes 2K-Display von BOE, MediaTeks neuen Dimensity 9600 Pro, einen 8.000-mAh-Akku und eine stark auf Foto und Video ausgerichtete Zeiss-Kamera. Besonders auffällig ist die 200-MP-Telekamera, die sich optional mit einem Telekonverter kombinieren lässt.7


In China beginnt der Verkauf am 24. September 2026. Die Preise reichen von 6.999 Yuan für 12 GB RAM und 256 GB Speicher bis 8.999 Yuan für die Variante mit 12 GB RAM und 1 TB Speicher. Zusätzlich gibt es eine deutlich teurere Creator Edition mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher.




Die Kamera ist das eigentliche Highlight


Vivo positioniert die X-Serie schon immer besonders stark über die Kamera. Beim X500 Pro Max wird dieser Schwerpunkt noch deutlicher – auch wenn die Hauptkamera auf dem Datenblatt zunächst weniger spektakulär klingt als erwartet.


Als Hauptkamera kommt der gemeinsam mit Sony entwickelte LYTIA L910 mit 50 MP zum Einsatz. Die Auflösung allein ist dabei wenig aussagekräftig: Schon das X300 Pro setzte auf eine 50-MP-Hauptkamera. Im Vergleich zum X300 Ultra und dessen 200-MP-Hauptkamera klingt das zunächst nach deutlich weniger – das Ultra ist allerdings auch nicht der direkte Vorgänger des Pro Max.


Technisch soll der neue 1/1,28-Zoll-Sensor trotzdem Fortschritte bringen. Der LYTIA L910 ist Sonys erster LYTIA-Sensor mit LOFIC-Technologie und soll laut Vivo einen Dynamikumfang von bis zu 17 EV erreichen. Dazu kommt eine 3-Grad-Gimbal-Stabilisierung. Haupt- und Telekamera erreichen laut Vivo jeweils CIPA 7.0.


Technisch soll der neue Sensor trotzdem Fortschritte bringen. Der 1/1,28 Zoll große LYTIA L910 soll unter anderem einen Dynamikumfang von bis zu 17 EV ermöglichen. Hinzu kommt eine ungewöhnliche Stabilisierung, bei der sich die Hauptkamera um bis zu drei Grad bewegen kann. Sowohl Haupt- als auch Telekamera sollen eine Stabilisierung nach CIPA 7.0 erreichen.


Ein ähnlich stark auf Kamera und Zubehör ausgerichtetes Konzept verfolgt auch das OPPO Find X10 Pro Max, das ebenfalls mit großem Akku und optionalem Telekonverter antritt.




Spannender finde ich allerdings die Telekamera. Vivo setzt auf eine 200-MP-Zeiss-APO-Kamera mit 1/1,4-Zoll-Sensor. Zum Einsatz kommt der bereits aus dem X300 Ultra bekannte Samsung HP0. Vivo kombiniert ihn unter anderem mit 4x Hardware-ISZ, einer Stabilisierung nach CIPA 7.0 und einer weiterentwickelten Bildverarbeitung. Die Super Capture Engine soll bewegte Motive selbst bei bis zu 30-facher Vergrößerung zuverlässig einfangen.


Unterstützt wird außerdem wieder ein Zeiss-Telekonverter mit 400 mm äquivalenter Brennweite. Den entsprechenden Ansatz kennen wir bereits vom X300 Ultra. Besonders bei Konzerten, Sport, Tieraufnahmen oder anderen weit entfernten Motiven kann diese Kombination interessant sein.


Optional lässt sich außerdem ein Zeiss-Telekonverter mit 400 mm äquivalenter Brennweite verwenden. Damit richtet sich Vivo besonders an Nutzer, die Konzerte, Sport oder weit entfernte Motive fotografieren wollen.


Optional lässt sich außerdem ein Zeiss-Telekonverter mit 400 mm äquivalenter Brennweite verwenden. Damit verfolgt Vivo den Ansatz weiter, das Smartphone stärker mit klassischen Kameras zu verschmelzen.


Gerade diese Kombination finde ich spannender als die reine Megapixelzahl der Hauptkamera. 50 MP klingen neben einem X300 Ultra mit 200 MP zunächst nach weniger, entscheidend sind aber Sensorqualität, Dynamikumfang, Stabilisierung und die Verarbeitung der Bilddaten. Ob Vivo damit tatsächlich bessere Fotos liefert, müssen unabhängige Tests zeigen.


Für Nutzer, die häufig auf Reisen, bei Konzerten oder aus größerer Entfernung fotografieren, könnte deshalb vor allem die Kombination aus 200-MP-Telekamera und optionalem 400-mm-Telekonverter interessant werden.


Auch beim HONOR Magic 9 Pro und Pro Max spielen hochauflösende Kameras und zusätzliche Telekonverter eine zentrale Rolle



Vivo setzt beim X500 Pro Max stark auf Video


Besonders bei Video legt der Hersteller kräftig nach: 4K-Zeitlupe mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde, Log-Aufzeichnung, eine neue Hauptkamera und eine 200-MP-Telekamera sollen das X500 Pro Max deutlich stärker in Richtung professioneller Aufnahmefunktionen rücken.


Ob das X500 Pro Max dadurch beispielsweise dem iPhone 18 Pro Max bei Video tatsächlich überlegen ist, lässt sich aus den technischen Daten allein allerdings nicht ableiten. Dafür müssen zunächst unabhängige Tests zeigen, wie zuverlässig Autofokus, Stabilisierung, Dynamikumfang und Bildqualität in der Praxis funktionieren.


8.000-mAh-Akku und neuer 2-nm-Prozessor


Im X500 Pro Max steckt der neue MediaTek Dimensity 9600 Pro. Der Chip wird in einem 2-nm-Verfahren gefertigt und kommt sowohl im X500 Pro als auch im Pro Max zum Einsatz.

Vivo kombiniert ihn beim Pro Max mit einem ungewöhnlich großen 8.000-mAh-Akku. Zum Vergleich innerhalb der eigenen Serie: Das kompakte X500 Pro besitzt 6.510 mAh, das normale X500 7.500 mAh.


Damit könnte die Akkulaufzeit neben der Kamera zu den interessantesten Eigenschaften des X500 Pro Max gehören. Wie viel davon im Alltag übrig bleibt, hängt allerdings auch vom großen 2K-Display und der Effizienz des neuen Prozessors ab.




Großes 2K-Display mit 144 Hz


Das Display misst 6,85 Zoll und stammt von BOE. Zum Einsatz kommt ein Q11-Panel mit 2K-Auflösung und LTPO-Technik. Die Bildwiederholrate lässt sich abhängig vom Inhalt zwischen 1 und 144 Hz anpassen.


Vivo spricht von geringerem Energieverbrauch und einer längeren Lebensdauer gegenüber der vorherigen Panelgeneration. Solche Herstellerangaben würde ich jedoch nicht überbewerten, bevor unabhängige Messungen vorliegen.


Fest steht: Das X500 Pro Max ist kein kompaktes Smartphone. Wer ein deutlich kleineres Gerät möchte, bekommt mit dem 6,36 Zoll großen Vivo X500 Pro eine interessante Alternative.


Vivo X500 Pro Max: Preis in China


Vivo bietet das X500 Pro Max zunächst in mehreren Varianten an:

Variante

China-Preis

Umgerechnet*

12 + 256 GB

6.999 Yuan

ca. 910 €

12 + 512 GB

7.999 Yuan

ca. 1.040 €

16 + 512 GB

8.499 Yuan

ca. 1.105 €

16 GB + 1 TB

8.999 Yuan

ca. 1.170 €

Creator Edition

12.999 Yuan

ca. 1.690 €

Umrechnung nach aktuellem Wechselkurs vom 21. September 2026. Die Euro-Beträge sind keine offiziellen Deutschlandpreise. Steuern, Vertrieb und Marktpositionierung können einen möglichen europäischen Verkaufspreis deutlich verändern.


Zusätzlich gibt es eine Creator Edition mit 16 GB + 1 TB für 12.999 Yuan. Das Vivo X500 Pro Max startet in China am 24. September 2026.


Die chinesischen Preise lassen sich allerdings nicht einfach in Euro umrechnen und als möglichen Deutschlandpreis übernehmen. Steuern, Vertriebsstruktur und die Positionierung der globalen Variante können den Preis deutlich verändern.


Kommt das Vivo X500 Pro Max nach Deutschland?


Hier wird es für deutsche Interessenten besonders spannend.


Vivo hat bislang weder einen Deutschlandtermin noch einen europäischen Preis für das X500 Pro Max angekündigt. Auch die internationale Verfügbarkeit ist offiziell noch offen.

Es gibt allerdings ein wichtiges Indiz: Eine globale Variante des Vivo X500 Pro Max mit der Modellnummer V2610 wurde bereits bei der Telekommunikationsbehörde TDRA in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelistet. Auch das normale X500 tauchte dort auf. Zusätzlich wurden globale Modelle in TÜV-Datenbanken entdeckt.


Das bestätigt noch keinen Deutschland-Start, spricht aber dafür, dass Vivo einen Verkauf außerhalb Chinas vorbereitet.


Interessant ist dabei außerdem, dass bislang insbesondere das X500 und X500 Pro Max als globale Varianten auftauchen. Das könnte bedeuten, dass Vivo international nicht zwingend alle drei chinesischen Modelle anbietet.


Wie kompliziert die internationale Verfügbarkeit bei Vivo ausfallen kann, zeigt aktuell auch das Vivo X Fold 6, für das ein Europa-Start angekündigt ist, während ein konkreter Deutschlandtermin weiterhin fehlt.


X500, X500 Pro und Pro Max: Wo liegen die Unterschiede?


Die drei Geräte verfolgen diesmal recht unterschiedliche Konzepte.

Das normale Vivo X500 besitzt ein 6,59-Zoll-Display, einen Dimensity 9600M und einen 7.500-mAh-Akku. Bemerkenswert ist, dass Vivo auch hier eine Telekamera und zahlreiche hochwertige Videofunktionen bietet.


Das Vivo X500 Pro ist dagegen mit 6,36 Zoll ungewöhnlich kompakt. Es bekommt bereits den Dimensity 9600 Pro und die neue Hauptkamera der Pro-Serie, verzichtet aber auf die 200-MP-Telekamera des Pro Max.


Das Vivo X500 Pro Max kombiniert schließlich das große 2K-Display, den 8.000-mAh-Akku und die aufwendigste Kamera der drei Modelle.


Meine Einschätzung zum Vivo X500 Pro Max


Das X500 Pro Max finde ich vor allem deshalb interessant, weil Vivo nicht einfach nur die üblichen jährlichen Hardware-Upgrades abarbeitet.


8.000 mAh sind bemerkenswert, der 400-mm-Telekonverter ist ungewöhnlich und Funktionen wie 4K/240 fps, 10-Bit-Log und DaVinci-Unterstützung zeigen, dass Vivo beim Thema Video deutlich ambitionierter wird.


Gerade bei der Kamera würde ich trotzdem Tests abwarten. Ein größerer Dynamikumfang auf dem Datenblatt und eine 200-MP-Telekamera garantieren noch keine besseren Aufnahmen.


Für mich ist deshalb momentan vor allem eine Frage entscheidend: Bringt Vivo das X500 Pro Max offiziell nach Deutschland und zu welchem Preis? Wenn das passiert, könnte es zu einem der interessantesten Kamera-Smartphones der kommenden Monate werden.



Kommentare


bottom of page