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Motorola Razr Fold im Test: Das vielleicht beste Foldable 2026?

  • Autorenbild: Lukas Hackbarth
    Lukas Hackbarth
  • vor 5 Stunden
  • 11 Min. Lesezeit

Faltbare Smartphones haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Während frühe Generationen häufig Kompromisse bei Akkulaufzeit, Stabilität oder Kameras eingehen mussten, präsentieren sich aktuelle Foldables deutlich ausgereifter. Das Motorola Razr Fold ist dafür ein gutes Beispiel. Motorola kombiniert bei seinem ersten Foldable moderne High-End-Hardware mit einem robusten Scharnier, einem riesigen OLED-Innendisplay und einem außergewöhnlich großen Akku.


Doch technische Daten erzählen nur einen Teil der Geschichte. Im Alltag muss sich ein Foldable vor allem daran messen lassen, wie oft man das große Display tatsächlich nutzt, wie angenehm das Gerät trotz seiner Größe in der Hand liegt und ob es klassische Smartphones im täglichen Gebrauch wirklich ersetzen kann.


Genau hier setzt dieser Test an. Statt ausschließlich Benchmarks oder Laborwerte zu betrachten, steht die Alltagserfahrung im Mittelpunkt. Wie schlägt sich das Motorola Razr Fold beim Arbeiten, Fotografieren, Videoschauen oder Multitasking? Welche Kompromisse muss man eingehen und lohnt sich der hohe Preis gegenüber einem klassischen Premium-Smartphone oder einem Konkurrenzmodell wie dem Samsung Galaxy Z Fold 7 oder dem Honor Magic V5?


Nach mehreren Tagen intensiver Nutzung hinterlässt das Razr Fold einen insgesamt hervorragenden Eindruck. Besonders Display, Akkulaufzeit und Performance gehören aktuell zur Spitzenklasse. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass Motorola an einigen Stellen noch Potenzial besitzt.

Motorola Razr Fold – Vorteile und Nachteile


In dieser Grafik werden die Vor- und Nachteile des Motorola Razr Fold aufgeführt.

Mit dem Motorola Razr Fold bringt Motorola eines der spannendsten Foldables des Jahres auf den Markt. Das Smartphone überzeugt vor allem mit seinen hervorragenden Akkulaufzeiten, den brillanten OLED-Displays, einer hochwertigen Verarbeitung und einer starken Alltagsperformance. Auch die Kameras gehören zur Oberklasse der Foldables und liefern in den meisten Situationen gut bis sehr gute Ergebnisse.


Kleine Schwächen gibt es dennoch. Das Gehäuse fällt etwas dicker und schwerer aus als bei einigen Konkurrenten, die spiegelnden Displays erschweren die Nutzung bei direkter Sonneneinstrahlung und die Selfie-Kamera kann mit dem übrigen Kamerasystem nicht ganz mithalten. Auch die Knickfalte bleibt immer noch recht präsent, was jedoch (mich) nicht wirklich stört.


Unterm Strich gehört das Motorola Razr Fold jedoch zu den aktuell besten faltbaren Smartphones auf dem Markt. Aus meiner Sicht auch immer noch besser als die Samsung Galaxy Z Fold 8 Modelle.


Besonders Nutzer, die Wert auf Produktivität, Multitasking und eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit legen, erhalten hier ein nahezu rundes Gesamtpaket.


Gesamtwertung: 89 % – Gut


Motorola Razr Fold Test: Diese Grafik visualisiert die Testergebnisse. Insgesamt erhält das Motorola RAZR Fold eine Gesamtwertgung von 89%.


Motorola Razr Fold Test – das Foldable im ausführlichem Review


Motorola Razr Fold Spec - Datenblatte


Auf diesem Bild ist das Datenblatte des Motorola Razr Fold zu sehen.

Design und Verarbeitungetwas dicker und schwerer aber voll alltagstauglich


Bereits beim ersten Auspacken hinterlässt das Motorola Razr Fold einen hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse wirkt stabil, sauber verarbeitet und fühlt sich wie ein echtes Premium-Smartphone an. Spaltmaße sucht man praktisch vergeblich und auch das Scharnier vermittelt sofort Vertrauen.



Im direkten Vergleich mit Geräten wie dem Honor Magic V6 oder dem Samsung Galaxy Z Fold 8 fällt allerdings auf, dass Motorola nicht den Fokus auf maximale Schlankheit gelegt hat. Das Razr Fold ist etwas dicker und bringt auch ein paar Gramm mehr auf die Waage. Im Alltag stört das jedoch deutlich weniger, als es das Datenblatt vermuten lässt. Durch die ausgewogene Gewichtsverteilung liegt das Smartphone angenehm in der Hand und wirkt nie kopflastig.


Besonders gut gefällt mir die strukturierte Rückseite. Sie sorgt nicht nur für eine hochwertige Optik ohne Fingerabdrücke, sondern verbessert den Grip erheblich. Das Smartphone liegt deutlich sicherer in der Hand als viele Geräte mit glatter Glasrückseite und ist zudem weniger anfällig für Fingerabdrücke.


Die Kameraeinheit ragt deutlich hervor, ist aber optisch intelligent eingebunden und fällt somit nicht so stark ins Gewicht.


Das Scharnier überzeugt im Alltag


Das Scharnier gehört zu den wichtigsten Bauteilen eines Foldables – und Motorola macht hier vieles richtig. Es öffnet und schließt mit einem angenehmen Widerstand, wirkt stabil und vermittelt auch nach einem Monat intensiver Nutzung einen hochwertigen Eindruck.


Praktisch sind außerdem die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Im Laptop-Modus lässt sich das Gerät etwa im 90-Grad-Winkel aufstellen. Der obere Bildschirm zeigt Inhalte an, während der untere Bereich beispielsweise als Tastatur oder Bedienfläche dient. Gerade beim Schreiben längerer Texte oder bei Videokonferenzen ist das überraschend komfortabel.


Ebenso sinnvoll ist der Tent-Modus. Hier steht das Smartphone wie ein kleines Zelt auf dem Tisch und eignet sich perfekt zum Ansehen von Videos, für Videoanrufe oder als kleiner Bildschirm beim Kochen oder auf Reisen.


Displays – auf Spitzenniveau jedoch spiegelnd

Beide Displays setzen auf LTPO-pOLED-Technologie, wodurch sich die Bildwiederholrate dynamisch an den dargestellten Inhalt anpasst. Das spart Energie und sorgt gleichzeitig für eine jederzeit flüssige Bedienung. Während das Innendisplay mit bis zu 120 Hz arbeitet, erreicht das Außendisplay sogar 165 Hz, wodurch Animationen und Scrollbewegungen besonders geschmeidig wirken.


Auch die Helligkeit überzeugt. Selbst an sonnigen Tagen bleibt das Display gut ablesbar. Zwar machen sich Spiegelungen auf der Glasoberfläche bemerkbar, die hohe Maximalhelligkeit gleicht diesen Nachteil aber weitgehend aus. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung hätte ich mir eine etwas stärkere Entspiegelung gewünscht. Jetzt kommt allerdings ein großes ABER: es wäre schön gewesen, wenn zumindest einDisplay entspiegelt gewesen wäre. Die sehr gute Helligkeit kann das nur bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Störende Spiegelungen sind immer noch vorhanden.

Ein Detail, das mir im Alltag widerum besonders positiv aufgefallen ist, ist die Platzierung der Frontkamera im Innendisplay. Durch ihre Position in der oberen Ecke fällt sie beim Arbeiten oder Konsumieren von Medien kaum auf. Im direkten Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen wirkt diese Lösung deutlich unauffälliger und trägt zu einem immersiveren Nutzungserlebnis bei.



Die Displayfalte bleibt sichtbar


Eine häufige Frage bei Foldables betrifft die sogenannte Crease, also die Displayfalte in der Mitte des Innendisplays. Ja, sie ist beim Motorola Razr Fold sichtbar und lässt sich auch ertasten. Im Alltag fällt sie jedoch deutlich weniger auf, als viele Interessenten erwarten. Beim Lesen, Surfen oder Videoschauen blendet man sie nach kurzer Zeit weitgehend aus.


Etwas stärker fällt sie durch die spiegelnde Displayoberfläche auf, da Reflexionen die Falte je nach Lichteinfall betonen können. Im direkten Vergleich gehört die Crease dennoch zu den unauffälligeren Lösungen auf dem Markt.


Positiv ist außerdem die Position der Frontkamera. Sie befindet sich außerhalb des zentralen Sichtbereichs und stört dadurch beim Anschauen von Videos oder beim Arbeiten kaum.


Leistung und Software – schnell & sehr effizient


Das Motorola Razr Fold arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5, der von 16 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 512 GB schnellem UFS-4.1-Speicher unterstützt wird. Zwar handelt es sich dabei nicht mehr um Qualcomms aktuellsten High-End-Prozessor, im Alltag spielt das jedoch kaum eine Rolle. Im Gegenteil: Der Chip überzeugt mit einer hervorragenden Energieeffizienz und trägt maßgeblich zur ausgezeichneten Akkulaufzeit des Razr Fold bei.


Apps starten ohne Verzögerung, Animationen laufen jederzeit flüssig und auch beim Multitasking mit mehreren geöffneten Anwendungen bleibt das Smartphone schnell und reaktionsfreudig. Selbst anspruchsvolle Spiele laufen problemlos, lediglich bei den neuesten AAA-Titeln müssen im Vergleich zu den aktuellsten Spitzenprozessoren vereinzelt kleine Abstriche bei den höchsten Grafikdetails oder der maximalen Bildrate in Kauf genommen werden.


Seine größten Stärken spielt das Razr Fold beim Multitasking aus. Zwei Apps nebeneinander zu nutzen, Inhalte per Drag-and-drop zu verschieben oder parallel im Browser zu recherchieren und Notizen anzulegen funktioniert problemlos. Gerade beim Arbeiten merkt man schnell, welchen Mehrwert das große Innendisplay bietet.


Als Betriebssystem kommt Android 16 mit Motorolas nahezu unveränderter Hello UI zum Einsatz. Die Oberfläche wirkt angenehm aufgeräumt, verzichtet weitgehend auf unnötige Zusatzsoftware und ergänzt Android um praktische Foldable-Funktionen wie eine Taskleiste, Splitscreen-Ansichten und schwebende Fenster. Ebenfalls praktisch sind Moto AI mit verschiedenen KI-Funktionen sowie Smart Connect, mit dem sich das Smartphone nahezu wie ein Desktop-PC an einem Monitor nutzen lässt.


Auch wenn der verbaute Prozessor nicht mehr das aktuellste Topmodell von Qualcomm ist, bietet das Motorola Razr Fold eine ausgezeichnete Alltagsperformance. In Kombination mit der effizienten Hardware und der aufgeräumten Software entsteht ein rundes Gesamtpaket, das im täglichen Einsatz kaum Wünsche offenlässt.


Kamera – gehört zu den Besten im Foldable-Segment


Bei der Kamera setzt Motorola exakt auf dasselbe System wie bei seinem Flaggschiff-Smartphone Signature: eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 50-Megapixel-Telekamera mit dreifachem optischem Zoom. Auf dxomark Motorola Razr Fold sogar auf Platz 9 der besten Smartphones – noch vor Google Pixel 10 Pro oder Samsung Galaxy S26 Ultra. Doch wie sieht es in der Realtität aus?



Hauptkamera


Die Hauptkamera liefert in den meisten Situationen gut bis sehr gute Ergebnisse. Fotos überzeugen mit einer hohen Schärfe, kräftigen, aber überwiegend natürlichen Farben und einem großen Dynamikumfang. Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gelingen ausgewogene Aufnahmen mit vielen Details. Teilweise werden die Fotos etwas zu dunkel, was jedoch mi einem Klick in der Nachbearbeitung behoben werden kann.


Ultraweitwinkelkamera


Die Ultraweitwinkelkamera liefert insgesamt auch gute Ergebnisse, erreicht aber - wie üblich - nicht das Niveau der Hauptkamera. Bei ausreichend Licht entstehen scharfe Aufnahmen mit einer natürlichen Farbwiedergabe, auch wenn feine Details an den Bildrändern etwas weicher wirken.




Besonders gefallen hat mir das große 0,5-fache Sichtfeld. Dadurch lassen sich weitläufige Landschaften, Architektur oder enge Innenräume problemlos einfangen, ohne weit zurücktreten zu müssen. Für Urlaubsfotos oder Gruppenaufnahmen ist die Ultraweitwinkelkamera daher eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn sie bei schwierigen Lichtverhältnissen etwas schneller an ihre Grenzen stößt.


Telekamera


Die Telekamera mit dreifachem optischem Zoom liefert ebenfalls starke Ergebnisse. Vor allem bei Tageslicht entstehen scharfe Aufnahmen mit vielen Details, während Porträts von der längeren Brennweite profitieren und besonders natürlich wirken. Zwar reicht die Zoomleistung nicht ganz an spezialisierte Kamera-Flaggschiffe a la Oppo/Vivo heran, innerhalb der Foldable-Klasse gehört sie aber zu den besten Lösungen. Auch der 6- und 10-fache Zoom können sich durchaus noch sehen lassen. Ab 20-fach greift KI recht agressiv ein, kann das Bild aber auch verbessern.


Makroaufnahmen


Dank der Ultraweitwinkelkamera gelingen auch Makroaufnahmen. Das Razr Fold kann Motive aus kurzer Distanz scharf erfassen und liefert bei guten Lichtverhältnissen ansprechende Ergebnisse. Vor allem Blumen, Pflanzen oder kleinere Gegenstände lassen sich detailreich in Szene setzen. Bei schwierigen Lichtverhältnissen nimmt die Schärfe jedoch etwas ab und auch der Autofokus benötigt gelegentlich einen zweiten Anlauf. Für gelegentliche Makroaufnahmen ist die Qualität dennoch mehr als ausreichend.


Nachtaufnahmen


Auch bei wenig Licht schlägt sich das Razr Fold insgesamt gut. Die Hauptkamera liefert helle Aufnahmen mit einer guten Detailzeichnung und hält das Bildrauschen weitgehend unter Kontrolle. Ultraweitwinkel- und Telekamera verlieren nachts zwar etwas an Qualität, bleiben aber weiterhin nutzbar. Im direkten Vergleich mit den besten Kamera-Smartphones von Vivo oder Oppo fehlt es den Nachtaufnahmen allerdings etwas an Feinzeichnung und Dynamik.


Videoqualität


Bei Videos hinterlässt das Motorola Razr Fold insgesamt einen guten Eindruck, erreicht aber nicht das Niveau der besten Kamera-Smartphones. Die Bildstabilisierung arbeitet zuverlässig und sorgt bei normalen Gehbewegungen für ruhige Aufnahmen. Farben wirken überwiegend natürlich und der Autofokus reagiert schnell und präzise.


Schwächen zeigen sich jedoch bei schwierigen Lichtverhältnissen. In dunkleren Szenen nimmt das Bildrauschen sichtbar zu und auch der Dynamikumfang könnte etwas größer ausfallen. Zudem wirkt die Videoqualität insgesamt nicht ganz so detailreich wie bei aktuellen Spitzenmodellen von Apple, Vivo oder Oppo. Für Urlaubsaufnahmen, Social Media oder den Alltag ist die Qualität dennoch absolut ausreichend und bewegt sich innerhalb der Foldable-Klasse auf einem guten Niveau.


Selfie-Kamera


Die größte Schwäche des Kamerasystems ist wohl die Frontkamera. Für Videotelefonie oder gelegentliche Selfies reicht ihre Qualität vollkommen aus, aber die Foto- und Videoqualität ist hier eher ausreichend. Dank des Foldable-Designs lässt sich dieses Manko leicht umgehen: Für Selfies kann einfach die deutlich bessere Hauptkamera zusammen mit dem Außendisplay als Sucher genutzt werden.


Fazit zur Kamera


Insgesamt gehört das Motorola Razr Fold zu den kamerastärksten Foldables auf dem Markt. Besonders die Hauptkamera überzeugt mit einer hervorragenden Bildqualität, während Ultraweitwinkel- und Telekamera das hohe Niveau konsequent fortsetzen. Lediglich die Frontkamera fällt etwas ab, was sich im Alltag durch die Nutzung der Hauptkamera für Selfies jedoch leicht ausgleichen lässt.


Damit die kommt die Kamera des Motorola Razr Fold bedrohlich nahe an die Qualität eines Samsung Galaxy S26 Ultra heran.


Akku – ein echtes Highlight


Die größte Überraschung im Test ist für mich der Akku. Erseinmal finde ich es faszinierende, wie man in einem Foldable einen riesigen 6.000 mAh Akku verbauen kannn. Doch alleine die Größe der Batterie sagt in der Regel noch nicht alles über die tatsächlichen Laufzeiten aus.


Während einige Foldables spätestens am Abend wieder an die Steckdose müssen, hält das Motorola Razr Fold selbst bei intensiver Nutzung problemlos einen ganzen Tag durch. Wer das Smartphone etwas moderater nutzt, kommt sogar ohne Problemen auf Laufzeiten von bis zu zwei Tagen.


Passend zur starken Akkulaufzeit überzeugt auch die Ladegeschwindigkeit. Das Motorola Razr Fold unterstützt 80 Watt TurboPower per Kabel und gehört damit zu den schnellsten Foldables auf dem Markt. Bereits nach rund 10 Minuten steht wieder genügend Energie für viele Stunden Nutzung zur Verfügung. Eine vollständige Aufladung gelingt – je nach Netzteil und Ladezustand – in etwas mehr als einer Stunde.

Auch kabellos ist das Razr Fold hervorragend ausgestattet.


Mit bis zu 50 Watt Wireless Charging lädt das Smartphone deutlich schneller als die meisten Konkurrenten, sofern ein kompatibles Motorola-Ladegerät verwendet wird. Zusätzlich unterstützt das Gerät 5 Watt Reverse Wireless Charging, sodass sich beispielsweise kabellose Kopfhörer oder eine Smartwatch unterwegs bequem über das Smartphone aufladen lassen.


Zu den hervorragenden Laufzeiten tragen nicht nur der große Akku, sondern auch die effiziente Hardware und die gute Softwareoptimierung bei. Im Alltag musste ich mir über die Akkulaufzeit praktisch keine Gedanken machen – und genau das wünsche ich mir von einem Premium-Smartphone.



Fazit – das RAZR Fold spielt ganz oben mit


Motorola hat mit dem Razr Fold auf Anhieb ein beeindruckendes Foldable entwickelt. Das Smartphone überzeugt mit einer guten Verarbeitung, brillanten Displays, einer guten Kamera und einer Akkulaufzeit, die aktuell zu den besten im Foldable-Segment gehört. Hinzu kommen eine flüssige Performance, sinnvolle Softwarefunktionen und ein robustes Scharnier, das im Alltag vielseitige Einsatzmöglichkeiten eröffnet.


Natürlich gibt es kleinere Kritikpunkte. Das Gerät ist etwas dicker und schwerer als einige Konkurrenten, die Displays spiegeln relativ stark und die Displayfalte bleibt sichtbar. Auch die Frontkamera könnte besser sein.


Diese Schwächen ändern jedoch nichts daran, dass das Motorola Razr Fold eines der komplettesten Foldables auf dem Markt ist. Wer ein leistungsstarkes Smartphone sucht, das Produktivität und Multimedia optimal miteinander verbindet, erhält hier ein überzeugendes Gesamtpaket.


Häufige Fragen zum Motorola Razr Fold


Lohnt sich das Motorola Razr Fold?

Ja, wenn du ein hochwertiges Foldable mit hervorragenden Displays, langer Akkulaufzeit und einer starken Alltagsperformance suchst. Besonders überzeugen konnten mich das große Außendisplay, die gute Kamera und die ausgezeichneten Multitasking-Funktionen. Wer hingegen maximale Gaming-Leistung oder ein besonders leichtes Smartphone sucht, findet passendere Alternativen.


Wie gut ist die Kamera des Motorola Razr Fold?

Das Triple-Kamerasystem liefert insgesamt eine sehr gute Bildqualität. Vor allem die Hauptkamera überzeugt mit scharfen Fotos, natürlichen Farben und zuverlässigem HDR. Auch das Teleobjektiv liefert gute Ergebnisse. Die Selfie-Kamera ist dagegen eher durchschnittlich und kann mit den rückseitigen Kameras nicht mithalten.


Wie lange hält der Akku des Motorola Razr Fold?

Der 6.000-mAh-Akku gehört zu den größten Stärken des Smartphones. Im Alltag sind problemlos ein bis zwei Tage Laufzeit möglich. Gleichzeitig lädt das Gerät mit bis zu 80 Watt kabelgebunden und unterstützt 50 Watt kabelloses Laden.


Ist die Displayfalte im Alltag störend?

Die Displayfalte ist sichtbar und lässt sich ertasten. Im täglichen Gebrauch fällt sie jedoch deutlich weniger auf, als viele Interessenten vermuten. Beim Lesen, Arbeiten oder Videoschauen blendet man sie nach kurzer Zeit weitgehend aus.


Ist das Motorola Razr Fold wasserdicht?

Das Smartphone besitzt eine IP48-Zertifizierung. Es ist gegen Staubpartikel und zeitweiliges Untertauchen in Süßwasser geschützt. Für den Einsatz im Schwimmbad oder Meer ist es dennoch nicht vorgesehen.


Wie gut eignet sich das Motorola Razr Fold zum Arbeiten?

Sehr gut. Das große Innendisplay bietet deutlich mehr Platz als klassische Smartphones. Zusammen mit Splitscreen, schwebenden Fenstern und Drag-and-drop eignet sich das Razr Fold hervorragend für Multitasking, E-Mails, Dokumente oder das parallele Arbeiten mit mehreren Apps.


Ist das Motorola Razr Fold schnell genug?

Ja. Der Snapdragon 8 Gen 5 bietet eine ausgezeichnete Alltagsperformance. Apps starten schnell, Animationen laufen flüssig und auch Multitasking bereitet keinerlei Probleme. Lediglich bei den neuesten grafikintensiven Spielen sind die aktuellsten High-End-Prozessoren etwas leistungsstärker.


Welche Vorteile hat das große Außendisplay?

Das 6,6-Zoll-Außendisplay gehört zu den größten Vorteilen des Razr Fold. Viele Aufgaben – etwa Nachrichten beantworten, Navigation, Fotografieren oder das Surfen im Internet – lassen sich erledigen, ohne das Smartphone aufklappen zu müssen. Dadurch fühlt sich das Gerät im Alltag oft wie ein normales Smartphone an.


Wie schneidet das Motorola Razr Fold im Vergleich zu Samsung Galaxy Z Fold und Honor Magic V5 ab?

Motorola punktet vor allem mit der langen Akkulaufzeit, den hervorragenden Displays und der aufgeräumten Software. Samsung bietet aktuell den längeren Update-Support und ein ausgereiftes Software-Ökosystem, während Honor insbesondere beim Gewicht und der Bauhöhe Vorteile hat. Welches Modell die beste Wahl ist, hängt letztlich von den persönlichen Prioritäten ab.


Für wen lohnt sich das Motorola Razr Fold besonders?

Das Smartphone richtet sich an Nutzer, die ein Foldable nicht nur wegen des Designs kaufen, sondern den zusätzlichen Platz zum Arbeiten, Lesen, Surfen oder Multitasking tatsächlich nutzen möchten. Wer häufig mehrere Apps parallel verwendet und Wert auf eine lange Akkulaufzeit legt, erhält eines der überzeugendsten Foldables auf dem Markt.

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