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iPad mini 8: OLED, A20 Pro und neue Kamera – das ist bisher bekannt

Autorenbild: Lukas Hackbarth
Lukas Hackbarth
vor 4 Tagen
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Freie, unmarkierte symbolische Mini-Tablet-Lichtform; rein spekulative KI-Konzeptgrafik ohne tatsächliche Produktabbildung
Reine KI-Konzeptvisualisierung. Das tatsächliche Design ist nicht abgebildet.

Beim iPad mini 8 verdichten sich die Hinweise auf eines der größten Updates der kleinen Apple-Tablet-Reihe seit Jahren. Apple selbst hat das Gerät noch nicht vorgestellt, doch in Apples eigenem Code sind inzwischen konkrete Hinweise auf den neuen Chip, eine veränderte Frontkamera und ein neues Lautsprecherdesign aufgetaucht.


Wichtig ist die Trennung zwischen dem, was der Code-Leak tatsächlich nahelegt, und den bisherigen Berichten: Der A20 Pro und die neue Position der Frontkamera gelten inzwischen als deutlich belastbarer. Ein OLED-Display, eine bessere Wasserresistenz und ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem sind dagegen weiterhin nicht offiziell bestätigt.


A20 Pro: Das iPad mini macht einen großen Leistungssprung


Der wohl überraschendste Punkt ist der Prozessor. Apples Code nennt für das kommende iPad mini den A20 Pro – also dieselbe Chipfamilie, die auch im iPhone 18 Pro steckt. Das aktuelle iPad mini verwendet noch den A17 Pro.


Wie schnell das Tablet am Ende tatsächlich wird, ist damit aber noch nicht vollständig geklärt. Apple hat beim aktuellen iPad mini eine leicht reduzierte GPU-Variante des A17 Pro eingesetzt. Ähnliches wäre auch beim A20 Pro denkbar. Trotzdem dürfte der Generationssprung groß genug ausfallen, um das mini für Spiele, Bildbearbeitung und anspruchsvollere Apple-Intelligence-Funktionen deutlich zukunftssicherer zu machen.


OLED könnte das wichtigste Upgrade werden


Noch spannender für den Alltag wäre der erwartete Wechsel auf OLED. Das aktuelle iPad mini besitzt ein 8,3 Zoll großes Liquid-Retina-LCD mit 500 Nits. Ein OLED-Panel würde vor allem bei Schwarzwert, Kontrast und der Darstellung dunkler Inhalte sichtbar zulegen.


Allerdings ist genau dieser Punkt noch nicht durch den jüngsten Apple-Code bestätigt. Bloomberg-Berichte und weitere Lieferkettenhinweise sprechen seit Längerem für OLED beim nächsten iPad mini. Einzelne Gerüchte nennen außerdem ein minimal größeres Display. Ob Apple zugleich die Bildwiederholrate erhöht, ist dagegen offen – ein ProMotion-Display mit 120 Hz sollte man aktuell nicht voraussetzen.


Frontkamera wandert an die lange Seite


Der Code-Leak zeigt außerdem eine Frontkamera an der langen Displayseite. Für Videoanrufe ist das sinnvoll, weil die Kamera im Querformat zentraler sitzt. Das iPad mini wäre damit das letzte aktuelle iPad, bei dem Apple diesen Schritt vollzieht.


Auf den aufgetauchten Darstellungen ist zusätzlich eine kleine Aussparung am oberen Displayrand zu erkennen, die mit einem veränderten Lautsprechersystem zusammenhängen dürfte. Frühere Berichte hatten bereits von vibrationsbasierten Lautsprechern und einer besseren Abdichtung gegen Wasser gesprochen. Der neue Fund passt zu dieser Richtung, bestätigt diese Funktionen aber noch nicht vollständig.


Design: Wahrscheinlich vertraut statt komplett neu


Wer auf ein völlig neues Gehäuse hofft, sollte die Erwartungen eher dämpfen. Die bislang aufgetauchten Frontansichten erinnern stark an das aktuelle iPad mini. Die größten Änderungen könnten deshalb im Inneren, beim Display und bei der Position einzelner Komponenten liegen.


Das wäre typisch für Apples aktuelle Produktpflege: Auch bei der Apple Keynote 2026 standen bei mehreren Geräten technische Upgrades stärker im Vordergrund als radikale Designwechsel.


iPad mini 8 Release: Kommt es schon im Oktober?


Nach aktuellen Berichten soll Apple das neue iPad mini bis Ende Oktober 2026 vorstellen. Dass nun sogar Bilder und technische Referenzen in Apples Code gefunden wurden, macht einen nahen Marktstart plausibler. Ob Apple dafür ein eigenes Event plant oder das Tablet lediglich per Pressemitteilung ankündigt, ist noch offen.


Beim Preis gibt es noch keine belastbare Angabe. Das aktuelle iPad mini startet in Deutschland bei 679 Euro. OLED wäre ein möglicher Grund für einen höheren Einstiegspreis, aber daraus lässt sich derzeit noch kein seriöser Euro-Preis für das iPad mini 8 ableiten.


Und was ist mit dem normalen iPad?


Parallel sind auch Details zum nächsten normalen iPad aufgetaucht. Das derzeitige iPad 11 verwendet einen A16 Chip und ein 11 Zoll großes Liquid-Retina-Display. Hinweise in Apples Code deuten beim Nachfolger auf einen A19 Chip, 8 GB RAM sowie Apples N1- und C1X-Chips für Konnektivität hin. Damit würde auch das günstigste iPad Apple Intelligence vollständig unterstützen.


Der Unterschied beim Zeitplan ist wichtig: Während das iPad mini 8 schon für Oktober erwartet wird, gilt das nächste normale iPad derzeit eher als Kandidat für das Frühjahr 2027. Wer einfach ein günstiges großes iPad sucht, hat deshalb weniger Grund, monatelang zu warten. Wer dagegen gezielt das kompakte mini möchte, sollte den Oktober vermutlich noch abwarten.


iPad mini 8 kaufen oder auf das aktuelle Modell setzen?


Wenn du aktuell über den Kauf des bestehenden iPad mini nachdenkst und nicht sofort ein neues Tablet brauchst, würde ich bis zur erwarteten Vorstellung des iPad mini 8 warten. Nicht, weil das aktuelle Modell schlecht wäre, sondern weil sich beim Nachfolger gleich mehrere größere Änderungen abzeichnen: A20 Pro, wahrscheinlich OLED, die neu positionierte Frontkamera und mögliche Änderungen an Lautsprechern und Gehäuse.


Das aktuelle iPad mini bleibt trotzdem ein starkes Tablet: A17 Pro, Apple Intelligence und Apple Pencil Pro machen es weiterhin sehr leistungsfähig. Interessant wird es vor allem dann, wenn der Preis vor oder nach der Vorstellung des Nachfolgers deutlich fällt.




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